Heute möchte ich euch einen Text vorstellen, der mir sehr am Herzen liegt.
Wir hatten ihn damals zur Geburt unseres ersten Kindes Laëtitia (vor ca. 23 Jahren) von einer guten Freundin erhalten. Seitdem hat er mich nie richtig verlassen und heute möchte ich ihn mit euch teilen.....


Von den Kindern


Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit, und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

Gibran Khalil Gibran der Schriftsteller, Poet, Maler und Philosoph ist mit Sicherheit der berühmteste arabischsprachige Künstler des 20. Jahrhunderts. Er wird als der Entwickler moderner arabischer Literatur betrachtet. Sein Schreibstil, eine Mischung aus Poesie und Aphorismus wird als Gibranism bezeichnet. Seine Bücher sind weltweit in mehr als 20 Sprachen übersetzt.

Der Sohn einer christlich maronitischen Familie wurde am 6.12.1883 in Becharré, „Bsharri“, im heutigen Libanon geboren. Im Juni 1895 wanderte Khalils Mutter zusammen mit ihren Kindern in die Vereinigten Staaten nach Boston aus. Der Vater blieb im Libanon zurück.

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Mardi 29 janvier 2008
Hier ein schönes Gedicht, welches mir Gabriele zugeschickt hatte, ich finde es wunderschön !
****************

Mein Wunsch für dich ist dieser:

 

Mögest du dankbar bewahren in deinem Herzen

die kostbare Erinnerung

der guten Dinge in deinem Leben.

 

Dass du mutig stehst in deiner Prüfung,

wenn das Kreuz hart auf deinen Schultern liegt,

wenn der Gipfel, den du ersteigen sollst,

unerreichbar scheint.

 

Dass jede Gottesgabe in dir wachse

und sie dir helfe,

die Herzen derer froh zu machen, die du liebst.

 

Dass du immer einen Freund hast,

der Freundschaft wert, der dir Vertrauen gibt,

wenn es dir an Licht gebricht und an Kraft.

Dass du mit ihm den Stürmen standhältst

und du den Gipfel doch erreichst.

 

Und dass in Freud und Leid

das freundliche Lächeln des Gottessohnes mit dir sei

und du ihm so innig verbunden,

wie er es für dich ersehnt.

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Samedi 27 octobre 2007
Ja, da werden sich einige Fragen, was es mit dem Lied auf sich hat! Es war auch nicht ein richtiges Lied, sondern mehr ein gesprochener Text mit musikalischem Hintergrund. Ihr müsst euch vorstellen, dass meine ganze Kindheit von deutschen Liedern geprägt war, viel mehr als von französischen. Ich kann mich sehr gut daran erinnern (obwohl es ja schon lange her ist!!!) , dass mich dieses Lied sehr beeindruckt und mich durch die ganzen Jahre hindurch verfolgt hat, da ich keinen Titel und nicht den Namen des Sänger kannte. Nun habe ich es nach mehr als 35 Jahren herausgefunden und gebe euch diesen Text, der mich heute immer noch genauso verblüfft wie damals!
*
**
***

Ich fand zur Vesperzeit in einem Dom mich wieder
und setzte mich im Seitenschiff auf einer Holzbank nieder
Schräg vor mir saß ein Mann, der spielte dort mit Karten.
"Sie müssen damit", sprach ich, "bis nach der Messe warten!"

Der Fremde hob den Kopf und sah mir ins Gesicht
"Verzeihung, Herr, aber ich spiele nicht."
"Kommt mit hinaus", sagt er, indem er sich entfernt,
"Ich zeig´ Ihnen, was man von meinen Karten lernt."

Und draußen im Portal, dort wo es niemand stört,
hat mir der Fremde dann sein Kartenspiel erklärt.
"Mit jedem As", sprach er, "soll ich erinnert werden:
Es gibt nur einen Schöpfer des Himmels und der Erden".

"Die 2", sagt er, "2 Menschen gibt s im Paradies,
Adam, und seine Frau die Eva hieß,
zieh ich die 3, so heißt es für den Frommen,
3 heilige Könige sind nach Bethlehem gekommen."

"Zieh ich die 4 Evangelisten zu unseren Herren Ruhm
haben uns gebracht das Evangelium"

"5 Kieselsteine
suchte David sich im Bach,
dann legte mit der Schleuder
den Goliath er flach"

"In 6 Tagen schwerer Arbeit erschuf sich unser Herr die Menschen,
Tiere, Pflanzen, die Erde und das Meer.
Am 7. Tage ruhte der Liebe Gott sich aus,
auf einer kleinen Bank vor seinem goldnem Haus"

"8 Menschen wohlgezählt, 8 nur und zwar die Frommen
sind bei der großen Sintflut damals nicht umgekommen.
Noah und die 3 Söhne, das sind zusammen 4.
und jede ihrer Frauen, danach schloss sich die Tür."

"9 Aussätzige, bis auf den Tod erkrankt,
haben für ihre Heilung dem Herrn nicht mal gedankt"

"10 Gebote Moses dem Auserwähltem gab,
als er vom Berge Sinai zum Volke stieg hinab.
ich habe hier 4 Buben, ich habe hier 4 Damen,
ich habe hier 4 Könige, das sind 12 zusammen."

"12 Stunden hat der Tag,
12 Stunden hat die Nacht,
12 Monate das Jahr,
so wird die Zeit gemacht."

"Herz, Karo, Pik und Treff
4 Farben in der Hand,
4 Jahreszeiten färben Wald, Wiese, Welt und Land.
52 Karten hab ich in meinem Spiel
nun zählen wir die Wochen,
und zählen wir die Punkte,
so sind es ohne Frage 365,
so viel ein Jahr hat Tage."

"Moment", sagte ich, nachdem ich Papier und Blei genommen,
ich kann nur auf 364 kommen!"
"Ja, sagte da der Fremde mit einem stillen Lachen,
"Sie dürfen nie die Rechnung ohne den Joker machen!"
*
**
***

Verblüffend, oder?

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Vendredi 16 mars 2007

Sag morgens mir ein liebes Wort

Bevor Du gehst vom Hause fort.

Es kann so viel am Tag geschehen

Wer weiss, ob wir uns wiedersehen.

Sag ein liebes Wort zur guten Nacht

Wer weiss, ob man noch früh erwacht;

Das Leben ist so schnell vorbei,

und dann ist es nicht einerlei,

was du mir zu letzt gesagt,

was du zuletzt hast mich gefragt.

Darum lass ein gutes Wort das letzte sein

bedenke - das letzte könnt es sein.

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Dimanche 28 janvier 2007

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